CO-07
CO-07
Zones — Lengths & Distances
EINLEITUNG
Zones erweitern die Core-Struktur der Combinatoric und Stepmatic um eine klare Logik von Reichweiten und Bewegungsradien. Während die Zahlen die Richtungen ordnen, definieren die Zonen die Länge und Distanz der Ausführung.
Einleitung
Während die Zahlen die Richtungen ordnen, definieren die Zonen die Länge und Distanz der Ausführung.
Ziel: Präzision im Raum, bewusste Distanzwahl und differenzierte Einsatzmöglichkeiten von Bewegungen.
Quarter Zone
Bewegungen in unmittelbarer Nähe des Körpers, ideal für kurze und präzise Aktionen.
Bewegungen mit leicht gebeugten Gliedmaßen, etwa ein Viertel der vollen Streckung. Nächste Distanz zur Performer-Basis.
Half Zone
Bewegungen in mittlerer Reichweite, geeignet für kontrollierte und kompakte Techniken.
Bewegungen mit halb gestreckten Gliedmaßen, etwa die Hälfte der vollen Streckung. Mittlere Distanz zur Performer-Basis.
Full Zone
Bewegungen in voller Armlänge oder Beinlänge, maximale Reichweite des Körpers ohne zusätzliche Streckung.
Bewegungen mit vollständig gestreckten Gliedmaßen, bis zur maximalen Reichweite. Äußerste Distanz zur Performer-Basis.
Outer Zone
Bewegungen, die über die volle Reichweite hinausgehen, ermöglicht durch Ausfallschritte oder externe Mittel, die zusätzliche Distanz schaffen.
Kombinationslogik
- Jede Zahl (1–12) kann in Quarter, Half, Full oder Outer Zone ausgeführt werden.
- Zonen können innerhalb einer Sequenz wechseln — Kontraste und Rhythmus entstehen.
- In Verbindung mit Intentionen (z. B. Weak / Mid / Strong) und Temporal Framework ergeben sich mehrdimensionale Bewegungsebenen.
Egal ob Combinatoric oder Stepmatic — beide Systeme nutzen dieselben Zonen. Der Kontext (Impuls vs. Schritt) wird nur durch den übergeordneten Rahmen bestimmt.
Anwendung
- Wähle eine Zahl (z. B. 6) und führe sie nacheinander in allen vier Zonen aus.
- Kombiniere verschiedene Zonen in einer Sequenz (z. B. 3 Quarter → 7 Full → 9 Outer).
- Setze die Zone bewusst als dramaturgisches Mittel ein: Quarter für Enge und Kontrolle, Outer für Reichweite und Expansion.
Ausblick auf Level 2
In Level 2 — Base & Target Grid wird das Konzept verfeinert: Der Körper selbst wird in ein präzises 3×3 Raster (Head / Upper Body / Lower Body) aufgeteilt. So entsteht eine klare Logik für Orientierung, Kontaktflächen und Zieldefinition — sowohl am eigenen Körper (Base Grid) als auch am Partner/Gegner (Target Grid).