IO-07
IO-07
Blade Grid
EINLEITUNG
Blade Grid erweitert das siebte Instrument – das Schwert – zu einem körperlich präzisen Orientierungssystem. Die Klinge wird als verlängerte Körperachse mit klarer Links/Rechts-Orientierung und fühlbarer Raumstruktur begriffen.
Einleitung
Blade Grid erweitert das siebte Instrument – das Schwert – zu einem körperlich präzisen Orientierungssystem.
Während Level 1 die Instrumente (aktive Körperteile) etabliert und Level 2 sie mit Tools kombiniert, definiert dieses Add-on die Klinge als erweiterte Körperachse mit klarer Links/Rechts-Orientierung und fühlbarer Raumstruktur.
Ziel ist es, das Schwert wie ein „verlängertes Gelenk" zu begreifen: jede Zone steht für eine taktile Position entlang der Schneiden und Flächen – direkt verbunden mit Hand, Finger und Griffdynamik.
12er-Struktur der Klinge
Die Klinge hat vier Seiten, jeweils mit drei Abschnitten (oben, Mitte, unten):
- Edge A (scharfe Seite A)
- Flat A (flache Seite A)
- Edge B (scharfe Seite B)
- Flat B (flache Seite B)
Damit ergibt sich: 4 Seiten × 3 Bereiche = 12 Zonen.
Körperorientierung am Griff
Zur Orientierung im Raum und am Körper wird jede Seite über Handkontakt definiert:
- A Sharp = Daumenseite – die aktive, führende Schneide.
- A Flat = Daumenseite flach – führt, lenkt, kontrolliert.
- B Sharp = Fingerrichtung – die gegenüberliegende Schneide.
- B Flat = Knöchelrichtung – Rückfläche, defensive oder unterstützende Seite.
Diese vier Zonen bilden die fühlbare Achse des Schwerts. Der Daumen markiert die A-Seite, die Fingerseite die B-Seite.
Nummerierung (im Uhrzeigersinn, Spitze nach oben)
| Zone | Bezeichnung |
|---|---|
| 1 | A Sharp Tip |
| 2 | A Sharp Mid |
| 3 | A Sharp Base |
| 4 | B Sharp Base |
| 5 | B Sharp Mid |
| 6 | B Sharp Tip |
| 7 | B Flat Tip |
| 8 | B Flat Mid |
| 9 | B Flat Base |
| 10 | A Flat Base |
| 11 | A Flat Mid |
| 12 | A Flat Tip |
Die Base schließt Pommel und Quillon mit ein. So bleibt das System bei 12 Punkten, klar geschlossen und rotationsfähig.
Anwendung im Circle
I-7 (Schwert) bleibt Teil der Instrumentlogik. Jede Zahl steht für eine konkrete Kontakt- oder Wirkfläche. Durch Kombination mit Tools (T-Nummern) entstehen gezielte Führungen und Energieverläufe.
Beispiele:
- I-7-(2) + T-3 (Hip) → Rotation über A-Sharp-Mid mit Hüfteinsatz.
- I-7-(9) + T-6 (Core) → Stabilisierte Führung über B-Flat-Base.
Trainingslogik
1 — Orientierung
Die 12 Zonen tastend verstehen (Sharp → Flat, Tip → Base).
2 — Faltung
Übergänge zwischen angrenzenden Zonen üben (z. B. 1×8 oder 3+4).
3 — Synergie
Tools aktivieren (z. B. Schulter, Hüfte, Core).
Leitgedanke
„Die Klinge beginnt in der Hand. Daumen und Finger bestimmen, wo oben, unten, nah oder fern ist."